Ein Skorpion in meinem Heim: Aktuelle Konstellationen im Traum

Die letzte Nacht war alles andere als ruhig: Nicht nur, daß meine zweijährige Tochter hohes Fieber hatte und nur schlecht schlafen konnte, hatte ich auch noch einen unangenehmen Traum.

In diesem Traum putze ich meine Wohnung, und zwar mit einem Besen – was ich in Wirklichkeit eigentlich nie mache. Es stellt sich später im Traum auch heraus, daß ich eben diesen Besen dann auch gut als Waffe gebrauchen kann.

In der Tat war es gestern auch so, daß ich – Mond war noch in der Jungfrau – vergleichsweise viel geputzt habe, nachdem ich mir die Tage zuvor dafür wenig Zeit genommen habe.

Mit meinem Besen bewaffnet, stoße ich im Traum auf einen kleinen Skorpion, der sich in meiner Wohnung versteckt hat. Ich – zunächst noch furchtlos – mache mich daran, das Tier mit dem Besen aus der Wohnung zu kehren. Auf dem Weg durch die Wohnung fängt der Skorpion aber zu wachsen an, und mein Mut verlässt mich plötzlich, angesichts der unheimlichen Größe des Tieres. Dann fängt es auch noch an, seinen Giftstachel nach mir zu schwingen und mit den Scheren nach mir zu greifen. Kurz bevor ich aufwache, nehme ich noch wahr, wie sich die harten Borsten meines Besens in das Tier bohren und es aufspießen.

Den genauen Aufwachzeitpunkt nach diesem Traum weiß ich nicht, da ich heute Nacht nicht die Nerven hatte, auf die Uhr zu sehen. Da ich aber meistens zwischen drei und vier Uhr früh am intensivsten träume, habe ich das Horoskop einfach auf drei Uhr erstellt.

Der AC im Widder stimmt sicher, mit dem Herrscher Mars in Haus sechs in der Jungfrau richtet sich alle Energie auf das Reinigen im Sinne der Jungfrau, das Ordnung und Übersicht schaffen.

Mars-Sonne, das ist die Gefährdung des Lebens, das spüre ich als Angst im Traum umso stärker, als ich diesen Aspekt im Geburtshoroskop habe, und dieser aktuelle Mars gerade im Quadrat zu meiner Geburtssonne steht. Die Gefahr der Verletzung, der Versehrung ist da, mit Mars-Venus noch verstärkt, ins zweite Haus hinein wird diese Gefahr real, körperlich spürbar – ich kann mich erinnern, wie ich im Traum glaubte, die Scheren des Skorpions auf meiner Haut zu spüren.

Mond-Pluto, wenig verwunderlich, löst fast immer Alpträume bei mir aus. So, als ob sich ein Kanal ins Unbewusste bei mir öffnen würde, und die Bilder unkontrolliert aufsteigen. Dazu kommt Mond-Uranus, die Unruhe, der Aufruhr im Gemüt, sinnbildlich im eigenen Heim, der Wohnung, die ja eigentlich ein Ort der Heimat und Geborgenheit ist. Ich kann nicht ausschließen, daß das bei mir sehr aktuelle Mond-Uranus-Thema mit meiner Mutter (siehe den Spinnentraum – meine Mutter mit dem Pluto am AC, in der Jungfrau, nahe dem aktuellen Mars) hier mitspielt – die Atmosphäre dieses Traums erinnert mich doch sehr an  diese vergangenen Spinnenträume.

Und das immer drängender werdende Uranus-Pluto-Quadrat lässt ohnehin die Frage aufkommen: Wann werden die Muster, in denen wir gefangen sind, endlich gesprengt? Wann kommt das erlösende Zerbrechen der je eigenen Gefangenschaften, in denen wird stecken? Das Gefühl der Enge, der Beklemmung und inneren Anspannung dürfte sich bei vielen Menschen in der nächsten Zeit noch verstärken. Man nehme es als Impuls, nach innen zu schauen, ohne Angst, in die eigenen Tiefen zu schauen und gegebenenfalls zu erschrecken. Dabei kommt bei mir selber spontan die Frage auf, wieso ich selbst, im Grunde ein sehr ängstlicher Mensch, immer quasi dazu gezwungen werde, in meine unbewussten Tiefen zu blicken, weil ich schon immer die Neigung zu Alpträumen hatte.  Möglicherweise aber auch gerade deshalb.

Uranus-Pluto: Das ist der Kanarienvogel (Uranus) im Käfig (Pluto). Vorgestern – “zufällig” beim Einfahren mit dem Auto in die Tiefgarage (Pluto) kam mir die Erinnerung hoch, wie ich – genau in der Zeit, als ich zwei Kanarienvögel in meiner damaligen Wohnung hatte, einmal, und seither Gottseidank nie wieder, im Aufzug steckenblieb. Ich werde das Gefühl nie vergessen. Es war nur für eine Minute, aber das Gefühl der Beklemmung und Enge, vielleicht auch etwas Todesangst, war sehr präsent. Umso mehr als ich auch noch meine ältere, damals einjährige Tochter, im Arm hatte. Ein Bild für Uranus-Pluto. Und ich kann mich erinnern, daß ich in dieser Zeit auch noch den Bernsteinschmuck meiner Großmutter getragen habe – das legt schon die Vermutung nahe, daß der Bernstein eine Entsprechung für Uranus-Pluto ist. Ich habe dann daraufhin im Handbuch der  materia medica nachgeschlagen, in der klassischen Homöopathie wird das succinum (Bernstein) bei  Engegefühlen und Furcht vor engen und geschlossenen Räumen verschrieben. Das gibt mir schon zu denken…

Und dennoch erstaunlich, wie sich die Bilder zu einem Ganzen zusammenfügen.

 

Dieser Beitrag wurde unter Astrologie, Träume abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>