Gentechnik

Um ganz klar zu begreifen, daß von der Gentechnologie mitunter eine Gefahr ausgeht, vor allem wenn es um die Ernährung der Menschen geht, dafür muss ich kein Wissenschaftler sein. Ich muss nicht anhand von Tierversuchen, bei denen eine Unmenge von Ratten “verbraucht” wird, beweisen, daß sich auf Dauer auch der Organismus des von gentechnisch veränderten Lebensmittel beeinflussten Tieres verändert.

Eine dennoch sehr sehenswerte Dokumentation über den Forscher Arpad Pusztai, der wissenschaftlich und in Langzeitstudien bewiesen hat, daß ein gentechnisch verändertes Lebensmittel Veränderungen im Organismus der gefütterten Tiere hervorruft. Er ist bekämpft worden: Er hat sich angreifbar gemacht, weil er innerhalb der Wissenschaftssystems argumentiert hat und nicht aus diesem Denken ausgestiegen ist.

Was bei der Gentechnik tatsächlich geschieht, ist die Ausschaltung der Schöpfung. Eine Schöpfung kann es nicht mehr geben, wenn diese dem Kalkül und den Zwecken der Industrie unterworfen wird – auch wenn es unter einem noch so netten Mäntelchen präsentiert wird: “Designerpflanzen”, die künstlich angereicherte Dosen an gewissen Nährstoffen und Vitaminen enthalten, sollen in Zukunft Krankheiten verhindern (was für ein Witz) und die tägliche Vitamintablette ersetzen. Wie in der Doku schön auf den Punkt gebracht: Ein Köder für die Leichtgläubigen und vor allem für die Ängstlichen.

Sprache schafft Wirklichkeit: Die Rede von der Schöpfung bewahrt den Menschen vor einem Übergriff und Machtmißbrauch allem Leben gegenüber, daß sich letztlich Gott verdankt und eine Gnade ist. Die Schöpfung impliziert einen Schöpfer, der Dank und Demut seiner Schöpfung gegenüber hervorruft. Die Rede von Natur oder als Steigerung: der Umwelt lässt diese Grenzen fallen, und der Mensch steht im Zentrum einer ihm umgebenden Welt die zu seiner Ver-Fügung steht.

Doch was passiert mit einer Tomate, wenn ihr eine Fremdinformation, wie zum Beispiel ein erhöhter Gehalt an Flavolen,  zugesetzt wird? Astrologisch entspricht der Genetik das mundan achte Haus (in Entsprechung zum Prinzip des Skorpion/Pluto): Hier sitzen die Formen, bevor sie Gestalt und Erscheinung annehmen, hier ist der “Bauplan” des Lebens. Wird hier eine Fremdinformation hineinversetzt, hat das natürlich Auswirkungen auf die Gestalt und Erscheinung, letztlich wird die Fremdbestimmung Erscheinung und  - naheliegend – zum Krebs, als letztes Erscheinungsbild des Fremdbesetzten. Das als Anmerkung zu den Befürchtungen, gentechnisch veränderte Lebensmittel könnten krebserregend wirken.

Somit zurück zur Tomate: Ja, die ist nun tatsächlich keine Tomate mehr, auch wenn sie rein äußerlich noch so aussieht. Sie ist ein Industrieprodukt und hat kein Leben und keine Bestimmung – wenn das achte Haus fremdbesetzt ist, hat natürlich der Ausgangspunkt des Lebens, also des Tierkreises in Richtung des “Weges der Aphrodite”,  Neptun und das zwölfte Haus, keine Chance mehr. Das fehlende Leben zeigt sich im fehlenden Uranus (bezeichnend hier: die Vermutungen, gentechnisch veränderte Lebensmittel könnten auf Dauer zu Unfruchtbarkeit führen – das Zeugende, der Uranus wird verhindert) und fehlenden Saturn (die Bestimmung, im Sinne des für den Menschen nicht greifbaren Schicksalhaften hinter den Dingen, fehlt und wird durch das Kalkül ersetzt) sowie im fehlenden Jupiter (keine Fügung der Bestimmung, weil diese fehlt, daher wird es zur Ver-Fügung und Fertigung).

Daß die zur Zeit in Mode geratene romantische “Zurück zum Ursprung”-Mentalität daran auch nicht viel zu ändern vermag, liegt auf der Hand. Was die Dinge bewegt, ist die Artikulation dessen, was tatsächlich geschieht, wenn der Mensch denkt, über das Leben verfügen zu können.

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Eine Antwort auf Gentechnik

  1. Rossi sagt:

    Ich bin ein Anhänger der zurück zur Romantik , zum Ursprung Mentalität. Wenn ich den umstand benenne das gekaufte Tomaten bei Zimmertemperatur aus der Frucht anfangen zu keimen, ich bemerke : oh , da hat einer an den Genen rumgeschraubt, hat ein Enzym inaktiviert,welches das keimen eigentlich unterdrückt um der Frucht letztlich ein längeres gutes aussehen zu ermöglichen und ich daraufhin beschliesse : es gilt die alten Sorten zu kultivieren um diese im Bestand zu halten , um sie in der Welt zu halten . Was ist daran ineffektiv?vielleicht ist es Vorstellung , aber ein versuch ist es allemal wert., Es gibt die , die benennen , es gibt die, die in der Gegenwart agieren ! Je nach quadrantenlage ., es gibt die , die es überhaupt nicht interessiert, die , die daraus Kunst machen usw., sicherlich gehts darum die zu benennen , die sich gegen das Prinzip der Schöpfung versündigen. Wie Monsanto etc. Ich denke , das kenntlich zu machen reicht nicht., es ist hilfreich das Bewusstsein zu erweitern .. Mit freundlichen grüssen rossi .. Schöner blog , sehr interessant zu den einzelnen Themen .

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