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	<title>astroblog.net &#124; Astrologie &#124; Traumdeutung</title>
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	<description>Mein Leben, meine Träume, meine Gedanken und Erfahrungen.</description>
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		<title>Leben heißt Scheitern können: Saturn-Neptun</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 11:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Matzinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt eine sehr bekannte Parabel von Franz Kafka ( zu finden in seinem Roman Der Prozess), mit dem Titel &#8220;Vor dem Gesetz&#8221;. In dieser Erzählung geht es um einen Mann, der an das Tor zum Gesetz kommt, um darin &#8230; <a href="http://astroblog.net/2012/02/22/leben-heist-scheitern-konnen-saturn-neptun/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1075" class="wp-caption aligncenter" style="width: 286px"><a href="http://astroblog.net/2012/02/22/leben-heist-scheitern-konnen-saturn-neptun/torbogen/" rel="attachment wp-att-1075"><img class="size-full wp-image-1075" title="Torbogen" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/02/Torbogen.jpg" alt="" width="276" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">Saturn ist der &quot;Hüter der Schwelle&quot;, vor dem Tor in die Zeit</p></div>
<p>Es gibt eine sehr bekannte Parabel von Franz Kafka ( zu finden in seinem Roman <em>Der Prozess</em>), mit dem Titel &#8220;Vor dem Gesetz&#8221;. In dieser Erzählung geht es um einen Mann, der an das Tor zum Gesetz kommt, um darin Eintritt zu erlangen. Vor diesem Tür steht aber ein Türhüter, der ihm den Eintritt zum gegebenen Zeitpunkt verwehrt. Der Mann wartet vor dem Tor, im Verlauf der Erzählung wartet er sein Leben lang, und alle Versuche, die er unternimmt, um Eintritt zu bekommen, scheitern. Als er bereits am Sterben ist, fragt er  den Türhüter, warum Zeit seines Lebens niemand Anderer gekommen sei, um durch das Tor zu gelangen, und der Türhüter antwortet, dieses Tor sei nur für ihn bestimmt gewesen, er sperrt es daraufhin zu und verlässt den Sterbenden.</p>
<p>Als ich in den letzten Tagen über <strong>Saturn-Neptun</strong> nachdachte, kam mir dieses Gleichnis in den Sinn &#8211; möglicherweise, weil ich selbst Saturn-Neptun als Gruppenschicksalspunkt am MC, also genau an dieser Grenze in die Zeit, habe (MC auf 2°Fische). Saturn wurde in der klassischen Astrologie immer als der &#8220;Hüter der Schwelle&#8221; bezeichnet, alle Türen, Durchgänge und Schwellen sind ihm analog. Warum? Weil er der Herrscher des zehnten Hauses im Mundanhoroskop ist, der Herrscher der &#8220;Grenze&#8221; der Himmelsmitte (MC) in die Zeit. Denn alles, was jenseits des MC liegt, also der vierte Quadrant im Horoskop (10., 11. und 12. Haus) liegt im Zeitlosen, Ungreifbaren. Es ist der Bereich, der vor der Zeit liegt, wo alles das ruht, was noch ungeschehen und unverwirklicht ist. Man könnte auch sagen, der Bereich der reinen Möglichkeit, die noch nicht Realität geworden ist. In gewisser Weise liegt hier, vor allem im Beginn des vierten Quadranten, also dem 12. Haus, das Paradies, das Ungeteilte (wo es folglich noch keine Geschlechtlichkeit und keine Dualität gibt), ein Bereich der außerhalb der Zeit, damit der Endlichkeit und Vergänglichkeit liegt. Nach dem 12. Haus (Neptun und den Fischen zugeordnet) kommt das 11. Haus (Uranus und dem Wassermann zugeordnet), der Sprung (die Vertreibung?) aus dem Paradies, der schließlich  im 10. Haus vor dem Tor in die Zeit mündet.</p>
<div id="attachment_1080" class="wp-caption aligncenter" style="width: 158px"><a href="http://astroblog.net/2012/02/22/leben-heist-scheitern-konnen-saturn-neptun/saturn-kronos/" rel="attachment wp-att-1080"><img class="size-full wp-image-1080" title="Saturn-Kronos" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/02/Saturn-Kronos.jpg" alt="" width="148" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Saturn als Kronos, der die Zeit und damit die Endlichkeit begründet - im Symbol der Sichel</p></div>
<p>Wenn sich der Hüter der Schwelle mit dem Gott des Meeres verbindet, entsteht Saturn-Neptun. Es ist das Bild des Grenzenlosen, des Wassers, das über die Grenzen der Zeit hindurchflutet, ein Bild der Überschwemmung. Hier möchte das Ungreifbare, das Land der Möglichkeiten, über das Ufer treten und Eintritt in die Zeit, und damit in das Leben, erlangen. Ist das möglich?</p>
<div id="attachment_1090" class="wp-caption aligncenter" style="width: 281px"><a href="http://astroblog.net/2012/02/22/leben-heist-scheitern-konnen-saturn-neptun/ziegenfisch/" rel="attachment wp-att-1090"><img class="size-full wp-image-1090" title="ziegenfisch" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/02/ziegenfisch.jpg" alt="" width="271" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Der Ziegenfisch: das ursprüngliche Steinbocksymbol zeigt die Herkunft des Saturn aus dem Neptun.</p></div>
<p>Und hier sind wir genau an dem Punkt, an dem der Mann vom Lande, in der Parabel von Kafka, Eintritt in das Tor erlangen möchte. Für mich ist das ein Bild Kafkas selbst, der versucht, durch das Tor in die Zeit und in das Leben zu gelangen &#8211; und daran scheitert. Tun sich Neptun und Saturn zusammen, fehlt der Uranus, der den Ur-Sprung in das Geteilte, die Dualität, in das Leben erst möglich macht.</p>
<div id="attachment_1083" class="wp-caption aligncenter" style="width: 680px"><a href="http://astroblog.net/2012/02/22/leben-heist-scheitern-konnen-saturn-neptun/franz_kafka/" rel="attachment wp-att-1083"><img class=" wp-image-1083 " title="franz_kafka" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/02/franz_kafka.gif" alt="" width="670" height="471" /></a><p class="wp-caption-text">Geburtshoroskop von Franz Kafka. Quelle: M.Roscher, Das Buch der Horoskope.</p></div>
<p>Gleichzeitig ist damit der Uranus die Lösung für die ganze Problematik, die sich daraus ergeben kann: das Gefühl &#8220;nicht dazuzugehören&#8221;, die Flucht in Scheinwelten und Phantasie, das latente Gefühl, zu viel im Ungeschehenen liegengelassen zu haben, das Gefühl im Leben zu scheitern, die Depression.</p>
<p>Der (fehlende) Uranus ist die Lösung: Bei Kafka ist das umso deutlicher, als Uranus der einzige Planet ist, der außerhalb des vierten Quadranten steht, nämlich in Haus 2. Wo liegt also die Lösung, oder besser: wo hätte sie gelegen, denn Kafka weilt ja mittlerweile nicht mehr unter den Lebenden.</p>
<p>Da nahezu alle Planeten bei Kafka im vierten Quadranten stehen, ist er ein Mensch, der im Bereich vor der Zeit zuhause ist. Er hat den direkten Draht zum Unbewussten aller, zum Ungelösten, zum noch Ungeschehenen. Natürlich war er dadurch auch unverstanden, aber hochsensibel und phantasiebegabt. Zeit seines Lebens stand er unter dem Einfluss seines Vaters, ein Geschäftsmann, also ein Mann von Status, von &#8220;Welt&#8221;, könnte man sagen. Also ein Repräsentant genau jenes Bereichs, wo Kafka selbst niemals Fuß fassen hätte können, niemals Heimat finden. Genau das sagt <strong>Uranus in Haus 2</strong>: Verwurzle dich nicht, hab keinen sozialen Status, kein Revier, keine soziale Zugehörigkeit, auf die du deine Existenz aufbauen kannst. Das ist der Preis für das Schöpfen aus dem Unbewussten und das Artikulieren desselben &#8211; was er natürlich in seinem Schreiben auch getan hat. Nur durch das Tor in die Welt entlassen wollte er es nie, in seinem Testament bestimmte er noch, einen Großteil seiner Schriften verbrennen zu lassen.</p>
<p><strong>Saturn und Neptun</strong> stehen in <strong>Haus 10</strong>, also ein Bild für das Geschehen von Saturn-Neptun. Es ist genau die Situation des Wartens an der Grenze in das Leben, in die Zeit: &#8220;Vor dem Gesetz&#8221; ist &#8220;vor der Zeit&#8221;, denn Zeit ist die Gesetzmäßigkeit des Lebens, alles was lebt, ist zeitlich.</p>
<p>&#8220;Scheitern&#8221; &#8211; um auf den Titel zurückzukommen &#8211; meint also das Hinnehmen des Scheiterns in einem Lebensbereich, auf den ein Mensch mit Saturn-Neptun seine Existenz nicht gründen sollte. Nämlich das Suchen nach einer Verwurzelung in der Welt (die ja an sich auch notwendig ist -zu einem gewissen Maß), die zu Abhängigkeit von sozialem Status, materieller Sicherheit und der Zugehörigkeit einer Gruppe führt. Lässt man diese Bedürfnisse los &#8211; ohne sie zu negieren! &#8211; eröffnen sich die schöpferischen Bereiche, wo es möglich wird, hinter die Dinge und Geschehnisse des Lebens zu schauen, und ein Gespür für das Verborgene, Unbewusste kann sich dann erst wirklich entwickeln. Eine Weltflucht ist dann im Grunde nicht mehr notwendig &#8211; ich kann in der Welt leben, und gleichzeitig aus dem Fluss des Unbewussten, des Transzendenten &#8211; wie auch immer man es nennen mag-  schöpfen und daraus leben. Dann verberge ich mich nicht mehr im Reich des Neptun (der Phantasie, der Scheinwelt, der reinen Möglichkeiten) sondern dann bringe ich eben diesen Neptun in die Welt und ins Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Astrologie und Christentum &#8211; ein Widerspruch?</title>
		<link>http://astroblog.net/2012/02/04/astrologie-und-christentum-ein-widerspruch/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Matzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Zeit lese ich &#8211; bereits zum zweiten Mal &#8211; das Buch Astrologie christlich von Gerhard Voss. Er ist Benediktinerpater in Niederaltaich und damit eine (erfreuliche) Seltenheit: katholischer Theologe und Astrologe. Und deshalb auch nicht exkommuniziert worden, wohlgemerkt. Also im Grunde &#8230; <a href="http://astroblog.net/2012/02/04/astrologie-und-christentum-ein-widerspruch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit lese ich &#8211; bereits zum zweiten Mal &#8211; das Buch <a title="Astrologie christlich" href="http://www.amazon.de/Astrologie-christlich-Gerhard-Voss/dp/3791706438/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1328362411&amp;sr=8-1" target="_blank"><em>Astrologie christlich</em></a><em> </em>von Gerhard Voss. Er ist Benediktinerpater in Niederaltaich und damit eine (erfreuliche) Seltenheit: katholischer Theologe und Astrologe. Und deshalb auch nicht exkommuniziert worden, wohlgemerkt.</p>
<div id="attachment_1048" class="wp-caption alignleft" style="width: 90px"><a href="http://astroblog.net/2012/02/04/astrologie-und-christentum-ein-widerspruch/voss/" rel="attachment wp-att-1048"><img class="size-full wp-image-1048" title="voss" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/02/voss.jpeg" alt="" width="80" height="132" /></a><p class="wp-caption-text">Das Buch von Pater Gerhard Voss</p></div>
<p>Also im Grunde ähnliche Vorraussetzungen wie bei mir <img src='http://astroblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Unten habe ich (leider dreifach aufgeteilt) eine kurze Dokumentation über Gerhard Voss und sein Astrologieverständnis angefügt. Sehr sehenswert!</p>
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<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/VVGZtXTfR70" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/SNLgSeZaMzo" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/wDj16-8PFCk" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Vieles, was ich in seinem Buch gelesen habe, spricht mir und meinem Verständnis von Welt, Mensch und Kosmos, wie auch meinem Hintergrund als Theologin aus dem Herzen. Es ist eine zutiefst menschliche Erfahrung, sich eingebettet zu fühlen in das geordnete Ganze der Schöpfung, und diese Erfahrung widerspricht auch der Erfahrung menschlicher Freiheit und der Freiheit des Willens nicht. Der Mensch steht immer schon in der Spannung zwischen dem Annehmen (-müssen) des ihm Zugeteilten (auch Schicksal genannt, das von Gott Geschickte) und der freien Entscheidung, innerhalb dieses vorgegebenen Rahmens sein Leben zu gestalten. Der vielfach (seit der Frühzeit der Kirche) vorgebrachte Vorwurf gegenüber der Astrologie seitens der Kirche lautete ja, sie sei zu deterministisch und negiere den freien Willen des Menschen. Dennoch hat sie lange Zeit Eingang gefunden auch in das christliche Denken und wurde auch bis ins Hochmittelalter von Päpsten und Theologen nicht abgelehnt &#8211; nein, sogar aktiv in das Denken miteinbezogen.</p>
<p>Ich finde die Beobachtung von Pater Voss bemerkenswert, dass seit  dem Ende des Mittelalters, der Neuzeit und den Folgen der Aufklärung zunehmend eine Spaltung eingetreten ist, eine Spaltung die bis in die Gegenwart das Denken der Menschheit prägt: der rationalistische, analysierende Blick auf die Welt, die nur Einzelnes erkennt, und den Blick auf das Ganze zunehmend verliert (ich verwende hier jetzt einfach den Begriff &#8220;Wissenschaft&#8221;). Dem gegenüber wächst und pervertiert eine Sicht auf die Welt, die man heute wie vor 2000 Jahren auch immer noch &#8220;Gnosis&#8221; nennen kann: ein Überbegriff für eine Weltanschauung, in der der Blick auf das Ganze (des Kosmos, des Weltgeschehens) wiederum so im Vordergrund steht, dass das/der/die Einzelne darin verschwindet, sich darin auflöst wie ein Tropfen im Meer. Was ja zurecht seit der Frühzeit von der Kirche bekämpft wurde, denn die Individualität des Menschen ist und war im Christentum immer schon eine der zentralen Botschaften, die nicht verlorengehen durften.</p>
<p>Die allzu rigorose Abgrenzung in den ersten Jahrhunderten des Christentums, in Folge auch zahlreicher dogmatischer Festlegungen,  gerade gegenüber demjenigen Gedankengut, dass eine ordnende Intelligenz im Kosmos vertrat, in das sich der Mensch vertrauend einfühlen kann, führt zu oben genannter Spaltung und dem unkontrollierten Anwachsen ebendessen, was man zuvor &#8220;ausmerzen&#8221; wollte. Zahlreiche esoterische, okkultistische und ähnliche Strömungen wuchsen ja umso mehr seit der Zeit der zunehmender Verwissenschaftlichung und technischer Fortschritte (19. Jahrhundert, Jahrhundertwende).</p>
<blockquote><p>Das Aufblühen esoterischer Gnosis ist immer auch ein Anfrage an die Kirche(n), wieweit hier die Tradition gläubiger Weisheit überzeigend lebendig ist, wieweit hier der Ort ist, an dem die Welt nicht nur kritisch auseinandergenommen wird, sondern mehr noch als vom Wort Gottes durchwirkte Einheit ins Auge gefasst und erfahren wird. Ich möchte die These wagen:</p>
<p>Die Ausgrenzung astrologischer Weisheit aus der Kirche ist bezeichnend für den Verlust der kosmischen Dimension kirchlichen Lebens in Theologie, Liturgie und Verkündigung.</p></blockquote>
<p>(aus G. Voss, Astrologie Christlich, S.23)</p>
<div id="attachment_1050" class="wp-caption aligncenter" style="width: 174px"><a href="http://astroblog.net/2012/02/04/astrologie-und-christentum-ein-widerspruch/tierkreis2/" rel="attachment wp-att-1050"><img class="size-full wp-image-1050" title="tierkreis2" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/02/tierkreis2.jpeg" alt="" width="164" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Tierkreis, in der Mitte thront Jesus Christus</p></div>
<p>Gerade das beschriebene &#8220;Eingebettetsein&#8221; in die Schöpfung und ihre Zyklen, ihre Zeit-Qualitäten, ihrer immer wiederkehrenden gleichbleibenden Ordnung, nutzt und nutzte immer schon gerade auch die Kirche, um ihre Botschaft zu vermitteln.  In der Anordnung der Feste im Jahrekreis gibt es keine &#8220;Zufälle&#8221; oder willkürliche Zuordnungen &#8211; alte vorchristliche Feste wurden bewusst aufgegriffen und christlich interpretiert, neu mit Deutungen aufgefüllt. Was nicht heisst, dass die alten Deutungen verlorengegangen sind. Um nur einige Beispiele aufzugreifen: Das christliche Osterfest in Nachfolge des jüdischen Pessahfestes wurde immer schon im ersten Frühlingsmonat gefeiert &#8211; im Alten Testament hat das Pessahfest seinen Ort in der Vollmondnacht des ersten Frühlingsmonats. Bezeichnenderweise wurde hier ein &#8220;männliches, fehlerfreies, junges Lamm&#8221; (ein Widder) geopfert. Widder ist das erste Zeichen im Tierkreis, mit dem das Jahr astrologisch beginnt. Es steht für den Anfang, das &#8220;Ins-Leben-Kommen&#8221;, den Lebensimpuls. Eine Datierung des christlichen Auferstehungsfestes, in dem man das immer wieder erlebbare Siegen des Lebens über den Tod feiert, zu dieser Zeit ist sinn-voll. Ein weiteres wichtiges christliches Fest wird im ersten Wintermonat gefeiert, zur Zeit der Wintersonnenwende: das Weihnachtsfest. Der vorchristliche Bezug ist das römische Fest des Sonnengottes (sol invictus, die unbesiegbare Sonne; in der Folge wurde auch Jesus Christus oft so bezeichnet):  in der finstersten Zeit des Jahres wird gefeiert, dass in dieser Kargheit und Kälte (astrologisch die Zeit des Zeichens Steinbock) das Licht und die Wärme wieder durchsetzen wird. Ein weiteres Beispiel ist das Fest der Heiligen und der Toten: Allerheiligen, im November. Astrologisch die Zeit des Zeichens Skorpion, das ebengerade mit den Themen Tod und Wandlung, Tiefe, Unbewusstem verbunden wird.</p>
<p>Mich würde es auf keinen Fall wundern, wenn das Jesuskind damals von drei Astrologen gefunden und verehrt wurde: Die These gibt es tatsächlich, dass die drei Weisen aus dem Morgenland Sterndeuter waren, die die damals aktuelle Saturn-Jupiter-Konjunktion (gut sichtbar am Himmel als großes Licht, möglicherweise als Stern von Bethlehem) erkannten als Hinweis, ein großer König werde geboren.</p>
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		<title>Wenn Neptun zum Pluto wird: Der Froschkönig</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Matzinger</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gestern über Mond-Neptun geschrieben habe, kam mir spontan das Märchen vom Froschkönig in den Sinn: Wäre das nicht eine Entsprechung zum Sonne-Neptun-Thema? Märchen sehe ich schon lange als Erfahrungsspeicher der Menschheit, in dem immer ein Weg von der Unerlöstheit, Verzauberung, der &#8220;Krise&#8221; &#8211; modern ausgedrückt &#8211; hin zur Erlösung und Weiterentwicklung bildhaft dargestellt wird.</p>
<p>Ich habe ja schon in einem anderen Artikel das Mond-Neptun-Thema einem Märchen zugeordnet: <a title="Schneewittchen" href="http://astroblog.net/2011/06/13/wenn-schneewittchen-das-gewusst-hatte-mondneptun/" target="_blank">Schneewittchen</a>. Hier wird das Weibliche (Mond) in Gestalt des Schneewittchens unterdrückt, hinter die sieben Berge geschickt, wo es unerlöst, ewig kindlich und unfertig (bei den Zwergen) weilt.</p>
<p>Beim Märchen vom Froschkönig ist es die goldene Kugel, die mich auf den Gedanken gebracht hat, sie mit  Sonne-Neptun zu assoziieren. Möglicherweise auch, weil ich selbst, seit ich begonnen habe zu zeichnen, ein immerwiederkehrendes Thema in meinen Bildern die Frau mit dem goldenen Ball in der Hand darstellt &#8211; ohne dabei jemals bewusst an das Märchen vom Froschkönig gedacht zu haben. Wie schon des Öfteren erwähnt, habe ich Sonne-Neptun (als Opposition und als Sonne in Haus 12) in meinem Geburtshoroskop.</p>
<div id="attachment_1026" class="wp-caption aligncenter" style="width: 228px"><a href="http://astroblog.net/2012/02/01/wenn-neptun-zum-pluto-wird-der-froschkonig/froschkonig2/" rel="attachment wp-att-1026"><img class="size-full wp-image-1026" title="froschkönig2" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/02/froschkönig2.gif" alt="" width="218" height="323" /></a><p class="wp-caption-text">Die Prinzessin mit der goldenen Kugel</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Märchen fällt der Prinzessin im Wald (Neptun) ihre goldene Kugel (Sonne) in einen Brunnen (Wasser, wieder das Neptun-Thema). Wie auch schon erwähnt, hat die Sonne-Neptun-Konstellation auch damit zu tun, &#8220;nicht König sein zu dürfen&#8221; (Wolfgang Döbereiner). Das Selbst, der Selbstausdruck und das Erleben werden unterdrückt, bleiben im Schatten (&#8220;Schattenkönigdasein&#8221;) oder suchen sich vorgegebene Formen, in denen sie agieren können, ohne Eigenart zu zeigen.  Wird dieser Zustand chronisch, wird Neptun zum Pluto, und die geliehenen Ausdrucksformen werden zu Vorstellungen, die das Leben bestimmen (Sonne-Pluto). Hier sind wir direkt bei der goldenen Kugel angelangt: Sie wird folgerichtig von einem Frosch an das Licht gebracht.</p>
<div id="attachment_1029" class="wp-caption aligncenter" style="width: 311px"><a href="http://astroblog.net/2012/02/01/wenn-neptun-zum-pluto-wird-der-froschkonig/froschkonig1/" rel="attachment wp-att-1029"><img class="size-full wp-image-1029" title="froschkönig1" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/02/froschkönig1.gif" alt="" width="301" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Der Frosch im Brunnen: ein Pluto-Bild.</p></div>
<p>Der Frosch ist das Unfertige, Unerlöste(Pluto): er ist der verzauberte Prinz. Auch das Wasser (Neptun) in der Tiefe des Brunnens (Pluto) zeigt auf, wie Neptun zum Pluto, zur Verdrängung wird. Man kann also sagen, das Märchen vom Froschkönig zeigt eine wirklich zum Problem gewordene Sonne-Neptun-Situation. Das Lebendige ( im Symbol der Kugel, ein Sonnensymbol) ist schon so unterdrückt, das es als unerlöster Frosch im Brunnen sitzt.</p>
<p>Traurig &#8211; aber wie gesagt, Märchen bieten ja Lösungswege an.  Hinschauen, nicht weiter verdrängen, heisst die Lösung. Der Prinzessin ekelt es ziemlich vor dem &#8220;garstigen Wasserpatscher&#8221; wie es das Märchen der Gebrüder Grimm erzählt. Wer sieht schon gern in seine eigenen Abgründe, in die unerfüllten Wünsche, in das eigene unterdrückte, angepasste, nicht zum Leben Gekommene, das im Dunkeln auf seine Verwirklichung wartet? Taucht es einmal aus den Tiefen auf, überkommt einem Jeden erstmal Ekel.</p>
<p>Verdrängtes ist hartnäckig und taucht immer wieder auf, bis es in das Leben darf &#8211; in das Leben der Prinzessin auch. Die &#8211; auf den ersten Blick seltsam anmutende &#8211; Erlösung kommt lustigerweise, als die Prinzessin den Frosch gegen die Wand in ihrem Schlafzimmer knallt. Nach diesem Gefühlsausbruch steht nun der erlöste Prinz vor ihr: Die Sonne strahlt wieder.</p>
<p>Ich denke, dass das Märchen, neben der Notwendigkeit des Hinsehens auf das eigene Unerlöste, auch  die Notwendigkeit aufzeigt, die ganze damit verbundene Bandbreite an Empfindungen (Ekel, Angst, Nichtverstehen aber dennoch erstmal Annehmenmüssen) zu durchleben. Wirklich zu <em>erleben</em> - denn eine Problematik des Sonne-Neptun-Themas ist ja das unterdrückte Eigenerleben, die &#8220;Betäubung&#8221; des Lebens. Der wird ein radikales Ende gesetzt, wird der Frosch dann schließlich an die Wand geschmissen.</p>
<p>Eine schöne Bestätigung dafür zeigt sich auch im Ende des Märchens: Dem Diener des Prinzen, Heinrich, fallen die &#8220;Bande von seinem Herzen&#8221; ab: Das Herz (Analogie zur Sonne) ist wieder frei und echtes Empfinden und Erleben wird wieder möglich.</p>
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		<title>Traum eines kleinen Neubeginns</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Matzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrologie]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
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		<description><![CDATA[In dieser Nacht träumte ich, ich habe die Aufgabe, auf ein kleines, winziges Würmchen aufzupassen. Dieses kleine Etwas ist nicht größer als circa zwei Zentimeter, klein und zerbrechlich, kaum zu sehen. Im Traum sitze ich an einem Teich, und beschäftige &#8230; <a href="http://astroblog.net/2012/01/31/traum-eines-kleinen-neubeginns/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Nacht träumte ich, ich habe die Aufgabe, auf ein kleines, winziges Würmchen aufzupassen. Dieses kleine Etwas ist nicht größer als circa zwei Zentimeter, klein und zerbrechlich, kaum zu sehen. Im Traum sitze ich an einem Teich, und beschäftige mich nebenher mit irgendeiner Arbeit, während ich auf das Würmchen achte, damit es nicht ins Wasser fällt oder verlorengeht. Kurz habe ich schon einen Anflug einer Angst, es könnte ins Wasser fallen und von einem Fisch gefressen werden &#8211; da fällt es auch schon hinein. Ich springe auf, stürze zum Wasser, greife gleich hinein und versuche das kleine Tierchen mit den Fingern wieder zu erwischen und rauszuziehen &#8211; ich kann es gerade noch retten. Ich erwache mit dem Gefühl einerseits der Erleichterung, dass ich das mir verantwortete Tier noch retten konnte, aber auch dem Gefühl der unbedingt notwendigen Wachsamkeit, die nun weitergehen muss.</p>
<p>Schon frühmorgens hatte ich dazu zwei Assoziationen:</p>
<p>Zum ersten die Erinnerung an eine Phase bis zwei Jahre nach der Geburt meiner ersten Tochter. Damals hatte ich laufend Träume, in denen mein Kind neben mir ins Wasser fällt, ertrinkt oder ich sie gerade noch retten kann.</p>
<p>Zum zweiten der Gedanke, dass in mir gerade etwas geboren wird, das noch sehr klein ist, zerbrechlich, sehr leicht zerstörbar &#8211; und ich deshalb sehr gut darauf aufpassen muss, damit es wachsen und ins Leben kommen kann. Es handelt sich dabei nicht um ein Kind (nein, ich bin nicht schwanger&#8230;), aber doch um Ideen, Phantasien und Träume, neue Träume, die im Begriff sind, in mir zu wachsen. Dass sie leicht zu zerstören sind, liegt daran, dass ich immer wieder dazu neige, mir durch Zweifel, Versagensängste und Perfektionismus meine Träume selbst wieder zu zerschlagen. Ein Problem, dass mir in der jüngsten Vergangenheit sehr stark ins Bewusstsein gekommen ist, und ich deshalb nun sensibilisiert betrachte.</p>
<p>Was hat das mit den Träumen meiner Vergangenheit zu tun, in denen mein Kind ins Wasser fällt? Ich denke, jedesmal, wenn ich selbst zur Mutter werde, einem Menschen das Leben schenke, steigt das Thema des Geborenwerdens in das <em>eigene</em> Leben im Bewusstsein hoch, mitsamt allen Ängsten, die damit verbunden sind. Das ist auch der Grund, warum die Geburt eines Kindes gar nicht so selten zu Lebenskrisen führt, aus meiner Erfahrung gerade in den ersten beiden Lebensjahren des Kindes. Die Geburt eines Kindes führt unweigerlich dazu, dass das, was im eigenen Leben nicht auf die Geburt und Verwirklichung wartet, verstärkt gespürt wird.</p>
<div id="attachment_1004" class="wp-caption alignleft" style="width: 340px"><a href="http://astroblog.net/2012/01/31/traum-eines-kleinen-neubeginns/neptun/" rel="attachment wp-att-1004"><img class="size-full wp-image-1004" title="neptun" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/01/neptun.jpg" alt="" width="330" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Neptun, Gott des großen Wassers des Unbewussten</p></div>
<p>Das ist sicher nicht für jede Frau gleich wahrnehmbar, hat auch mit der Anlage des <strong>Neptun im zweiten Quadranten</strong> ( Häuser 4, 5 und 6) zu tun, und mit den Konstellationen, in denen Neptun mit Planeten des mundan zweiten Quadranten verbunden ist (<strong>Mond-Neptun, Sonne-Neptun, Merkur-Neptun</strong>), was bei mir alles der Fall ist. Neptun im zweiten Quadranten entspricht der Lebensangst (im Unterschied zur Existenzangst, Neptun im ersten Quadranten), wie es <a href="http://www.rhythmenlehre.de" target="_blank">Wolfgang Döbereiner</a> ausdrückt. Es ist die Angst, ins Leben zu kommen, eigenständig zu werden, Anpassungszwänge und seelische Betäubung abzuschütteln und Eigenart zu leben.</p>
<blockquote><p>Das den drei Ausgangspunkten (<em>Mond, Sonne und Merkur in Verbindung mit Neptun, Anm. von mir</em>) ist die Gefährdung durch die Eigenart. Es steigt als &#8220;genetische Vorleistung&#8221; die ererbte urrudimentäre Erfahrung der Gefährdung durch die Herde, einer Konkurrenzunterlegenheit auf und damit die Angst, Eigenart zu entwickeln. (&#8230;) Es zeichnet sich das Bild der Undine, als der Psyche, die verdrängt vom Lande des Bewusstseins in den Gewässern des Unbewussten verbleibt. Es ist das Bild der Nymphen, der Wassergeister, der Unwirklichen, die das Leben suchen, aber keine Gestalt bilden, keine Schatten werfen, sich fremde Gestalten ausleihen, um in ihnen aufzutauchen. Die in das Reich des Wassers verdrängte Seele taucht an den Ufern des Bewusstseins auf und erhält in geliehenen Gestalten Zugang zum bewussten Leben.</p>
<p>Dies geschieht in drei Formen:</p>
<p>- das Auftauchen in fremdem Empfinden, das mit dem Gefühl    nachgezeichnet wird  (<em>Mond -Neptun</em>)</p>
<p>- das Auftauchen in fremdem Erleben &#8211; es wird nach der Erlebnisrolle, die man sich gemäß einer entpersönlichten Neutralität vorstellt, erlebt (<em>Sonne-Neptun</em>)</p>
<p>- das Auftauchen in Anpassungsrollen &#8211; in unauffälligen und sachlichen Rollen, die von der Gesellschaft oder der Umwelt angeboten werden (<em>Merkur-Neptun</em>).</p>
<p><em>(aus Astrologisch-homöopathische Erfahrungsbilder zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen, Band 1, von Wolfgang Döbereiner)</em></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p><a href="http://astroblog.net/2012/01/31/traum-eines-kleinen-neubeginns/fischschwanz/" rel="attachment wp-att-1003"><img class="alignleft size-full wp-image-1003" title="Fischschwanz" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/01/Fischschwanz.jpeg" alt="" width="150" height="100" /></a>Nun, zu den beschrieben Wassergeistern hatte ich ja immer schon Bezug. Schon als Kind träumte ich oft davon, eine Meerjungfrau zu sein, erfand ganze Geschichten, schrieb sie auch auf, in denen es um Unterwasserfrauen und ihre Sehnsucht nach Erlösung (natürlich in Form eines Prinzen, was sonst) ging, stellte mir vor, wie es wäre, unter Wasser zu leben, und so weiter. Im Unterschied zu heute, im Erwachsenendasein, machte das als Kind noch nicht Angst. Es ist eine andere Zeit, die diese Phantasien auch als Schutz (vor der Umwelt) braucht, diesen &#8220;schlafenden&#8221; Seelenzustand, der von Phantasien, Träumen, Sehnsüchten geprägt ist. Sie machen Sinn, solange man nicht (zum Beispiel durch die Geburt eines eigenen Kindes) darauf hingewiesen wird, aus sich selbst heraus zu leben.</p>
<p>Die unbewusste Sehnsucht, aber auch Angst, geht dahin, das Neugeborene (der Trieb  in das Leben, vielleicht erlebbar in einem eigenen Kind) wieder in den oben beschriebenen Wassern versinken zu lassen, um sich der eigenen Lebensangst nicht stellen zu müssen.</p>
<p>Und ja: Dieses Etwas versuche ich zur Zeit gerade immer wieder aus diesen Wassern herauszufischen. Es soll nicht ein Leben lang nur Träumerei und Phantasie bleiben. Gerade in beruflichen Fragen hatte ich zulange nur Ideen und Wünsche und viel zu viele Ängste, etwas wirklich auszuprobieren &#8211; aus Angst vor dem Scheitern. Ich kenne es aus meiner Kindheit und Jugend, und es zieht sich bis zur Gegenwart herauf: Viel im Kopf zu haben, und viel Angst vor der Verwirklichung. Das führt zwangsläufig in das mir sehr bekannte Gefühl, viel und gleichzeitig nichts zu können, viel anzufangen, bei wenig dabeizubleiben, nichts wirklich zur &#8220;Reife&#8221; heranwachsen zu lassen. Aus Angst natürlich. Es könnte ja auch schiefgehen.</p>
<p>Es darf schiefgehen!</p>
<p>Ein wesentlicher Punkt, warum es so verlockend ist, sich jahrelang in Phantasien und Träumen zu verlieren (so wertvoll diese auch sein können) ist die Flucht vor genau dieser Erfahrung: Dass alles auch schiefgehen kann, anders kommt, als erwartet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sonne, Neptun und die Suche nach Zugehörigkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Matzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrologie]]></category>
		<category><![CDATA[eigenständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[identität]]></category>
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		<description><![CDATA[Einer meiner ersten Artikel hier drehte sich um die Sonne-Neptun-Konstellation. Wenn ich jetzt, ein Jahr später, nur auf die Überschrift dieses Artikels blicke, bin ich schon sehr erstaunt. Wie zutreffend, im Rückblick auf das, was das letzte Jahr über in &#8230; <a href="http://astroblog.net/2012/01/16/sonne-neptun-und-die-suche-nach-zugehorigkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer meiner ersten Artikel hier drehte sich um die <a title="Sonne-Neptun" href="http://astroblog.net/2011/01/25/auf-der-suche-nach-meinem-leben-sonneneptun/" target="_blank">Sonne-Neptun</a>-Konstellation. Wenn ich jetzt, ein Jahr später, nur auf die Überschrift dieses Artikels blicke, bin ich schon sehr erstaunt. Wie zutreffend, im Rückblick auf das, was das letzte Jahr über in meinem Leben so alles geschehen ist. Und das Lebensgefühl, das ich großteils hatte, ist das, was ich in diesem, vergangenen Artikel &#8220;Identitätskrise&#8221; nenne.</p>
<p>Im aktuellen Solar (Jahreshoroskop), das immer noch bis zu meinem Geburtstag gilt, steht die Sonne in Haus 12, wie in meinem Geburtshoroskop. Also ein Sonne-Neptun-Thema dieses Jahr, verstärkt. Es ist ohnehin immer da, durch meinen Sonnenstand und die Sonne-Neptun-Opposition in meinem Horoskop.</p>
<h2>Die ewige Suche</h2>
<p>Mir sind heute noch spontan einige Bilder in den Sinn gekommen, die die Thematik von Sonne-Neptun beschreiben: die ewige Suche nach dem richtigen <em>Platz im Leben</em>. Es ist die Suche nach dem Leben, nach der eigenen Lebendigkeit, der je eigenen Ausdrucksweise, wie im vergangenen Artikel beschrieben. Es ist aber auch, und das ist oft die konkrete Auswirkung davon, das Suchen des Ortes, der Gemeinschaft, dem Platz, an dem man sich zuhause und zugehörig fühlt. Vorwegnehmend kann ich schon sagen, dass das Ganze natürlich darauf hinausläuft, eben nirgends richtig &#8220;daheim&#8221; zu sein. Oder besser: Überall und nirgends. Sonne-Neptun -Menschen haben etwas Ungreifbares an sich: Anpassungsfähig und veränderlich, fügen sie sich schnell in (oft auch ungeeignete) Strukturen ein. Chamäleonartig. Bis wieder die Erkenntnis kommt: Und hier gehöre ich wieder nicht hin. Wieder Heimat- und Orientierungslosigkeit. Und wieder die Suche nach den nächsten sich bietenden Strukturen, in die sich die ratlose Neptun-Sonne hineinbegeben kann.</p>
<p>Ein ewiger Teufelskreis? Die Gefahr ist sicher groß. Das einzige, was diese Angst (und es ist immer eine tiefsitzende Lebensangst, die den Sonne-Neptun-Menschen in die ewig-aussichtslose Suche treibt) lösen kann, ist der Weg in die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Es sind gerade Menschen mit diesen Veranlagungen, und hier spreche ich ganz einfach auch von mir persönlich, deren wichtigste Aufgabe im Leben zu sein scheint, wirklich aus sich selbst etwas ins Leben zu bringen, und das nicht im Aussen, im Vorgegebenen zu suchen. Ich brauche mich nicht einzufügen, ich brauche auch nirgends &#8220;dazugehören&#8221; &#8211; wenn ich in klaren Momenten diese Erkenntnis vor mir sehe, ist das wie ein Aufatmen.</p>
<h2>Etwas Besonderes sein?</h2>
<p>Letzte Woche habe ich meine Mutter darauf angesprochen, dass ich immer wieder in Situationen, öfter noch: in Gruppen gerate, wo ich plötzlich das Gefühl bekomme, nicht hinzugehören. Das kann so plötzlich kommen, dass ich regelrecht <em>erschrecke</em>. Vor allem dann, wenn ich mir vorher sicher war, am richtigen Platz zu sein. Die -wie immer kurze und sehr prägnante Antwort ihrerseits: <em>Ja ich weiss, du möchtest etwas Besonderes sein</em>. Im ersten Moment wehrte sich alles in mir gegen diese Aussage. Ich wehrte ab:<em> Nein, ich werde eben unsicher, habe Angst, am falschen Ort zu sein</em>. Meine Mutter darauf: <em>Aber du bist etwas Besonderes, einfach anders als die meisten Anderen. </em>Mein Bauchgefühl sagte hier sofort JA. Bin ich etwas Besonderes? Eine große Versuchung, die ich bei mir genauso erfahren habe, ist die, sich seiner selbst plötzlich zu sicher zu sein. Die Grenze zwischen Größenwahn und tiefgreifenden Selbstzweifeln und Durchsetzungsschwäche ist bei Sonne-Neptun-Menschen, also auch bei mir, nicht klar auszumachen. Das führt bei mir oft dazu, dass ich mich einer Sache, einem Menschen, einem Ziel sehr schnell verschreibe, nur um dann, nach der logischen Enttäuschung, mir meiner selbst überhaupt nicht mehr trauen zu können. Wer bin ich eigentlich wirklich? Nach Phasen zu starker Anpassung kommt als Konsequenz die echte Sonne-Neptun-Lebenskrise. Das &#8220;Besondere&#8221; ist das im wörtliche Sinne &#8220;Ab-Sondernde&#8221; an einem Sonne-Neptun-Menschen. Ich erfahre das an mir selber: Ich suche die Zugehörigkeit in Systeme, Gruppen, Weltanschauungen dann verstärkt, wenn ich mich schwach und orientierungslos fühle, nur um dann erst recht ernüchtert und letzten Endes geschwächt zu werden durch die Erkenntnis, keine Zugehörigkeit zu finden.</p>
<p>Die klassische Aussenseiterkonstellation? Möglich. Es ist eben notwendig, hier nicht zu werten: Es ist nicht gut oder schlecht, zum Beispiel in Gruppen, am Rand zu stehen. ich erinnere mich hier an Wolfgang Döbereiner, wenn er vom &#8220;outlaw&#8221; spricht: Immer wieder betont er, der Astrologe habe ein outlaw zu sein. Er ist nicht zugehörig. Aber gerade deshalb ist er frei, unabhängig, und kann ohne Bewertungen und Beurteilungen Deuten und Verstehen.  Ich erlaube mir, dass zu erweitern auf Menschen mit dominantem Neptun und Sonne-Neptun-Themen. Die Lösung ist die, nicht dazuzugehören, und gerade deshalb eigenständig und ohne Anpassungszwänge leben zu können.</p>
<p>Ein kleines Stück weiter auf diesem Weg bin ich im vergangenen Jahr mit Sicherheit gekommen.</p>
<pre></pre>
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		<title>Neues Jahr, neue Jahreskarte: Die Liebenden</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 14:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Matzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Tarot]]></category>
		<category><![CDATA[bilder]]></category>
		<category><![CDATA[die liebenden]]></category>
		<category><![CDATA[jahreskarte]]></category>
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		<category><![CDATA[selbstfindung]]></category>
		<category><![CDATA[tarot]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahr ist es her, seit ich begonnen habe, Artikel zu schreiben &#8211; und in  meinem ersten Artikel der hier veröffentlicht wurde, habe ich meine Jahreskarte aus dem Tarot für 2011 beschrieben. Ein ganzes Jahr (unter dem Signum des Sterns aus &#8230; <a href="http://astroblog.net/2012/01/02/neues-jahr-neue-jahreskarte-die-liebenden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr ist es her, seit ich begonnen habe, Artikel zu schreiben &#8211; und in  meinem ersten Artikel der hier veröffentlicht wurde, habe ich meine <a title="Jahreskarte" href="http://astroblog.net/2011/01/15/tarot-und-astrologie-eine-sinnvolle-verbindung/" target="_blank">Jahreskarte aus dem Tarot für 2011</a> beschrieben.</p>
<p>Ein ganzes Jahr (unter dem Signum des <em>Sterns</em> aus dem Tarot) ist seither vergangen. Ich muss zugeben, ich habe mir dieses Jahr zu Beginn anders vorgestellt. Ich bin &#8211; im Nachhinein verstehe ich es so &#8211; mit viel zu vielen Vorstellungen und Plänen in das Jahr gegangen. Die Jahreskarte, der Stern, hat mich motiviert &#8211; eine sehr positive Karte. Sie steht für das Schöpfen aus den Quellen, die Erfüllung, das Finden zu sich selber. Dennoch: Im Grunde ist das auch so gewesen, auch wenn es sich nicht immer nur gut für mich angefühlt hat. Aber wer sagt denn, dass sich das Zurückfinden zu seinen wahren inneren Quellen, die Suche nach der eigenen Bestimmung, immer nur gut anfühlen muss? Bei allen Zweifeln und Unruhen und den Veränderungen, die sich in diesem vergangenen Jahr eingestellt haben, bin ich ein Riesenstück weiter bei mir selber angekommen. Also: Der Stern behält am Ende recht.</p>
<p>Natürlich habe ich in der Neujahrsnacht wieder eine Karte gezogen. Besser gesagt, sogar zwei: Zuerst aus meinen Schatzkarten, die ich seit langem immer wieder mal zur Inspiration verwende. Hier kam die <em>Ausdauer</em> zu mir &#8211; hat mich (Krebs-AC. Wer ist da schon erfreut, wenn es um die Fähigkeit zur Ausdauer geht??)anfangs nicht so begeistert.</p>
<div id="attachment_975" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://astroblog.net/2012/01/02/neues-jahr-neue-jahreskarte-die-liebenden/schatzkarten-550/" rel="attachment wp-att-975"><img class="size-full wp-image-975" title="Schatzkarten " src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/01/Schatzkarten-550.jpg" alt="" width="550" height="477" /></a><p class="wp-caption-text">Die Schatzkarten von Brigitta Lipold</p></div>
<p>Natürlich ist mir klar, dass das Ziehen dieser Karte für mich (gerade deshalb&#8230;) Sinn macht.</p>
<p>Aus dem Tarot (aus dem ich zu diesem Zweck nur die Grossen Arkana verwende) habe ich <em>Die Liebenden</em> gezogen.</p>
<div id="attachment_976" class="wp-caption aligncenter" style="width: 170px"><a href="http://astroblog.net/2012/01/02/neues-jahr-neue-jahreskarte-die-liebenden/liebenden/" rel="attachment wp-att-976"><img class="size-full wp-image-976" title="liebenden" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/01/liebenden.jpeg" alt="" width="160" height="273" /></a><p class="wp-caption-text">Die Liebenden aus dem Rider-Waite-Tarot</p></div>
<p>Diese Karte habe ich, aus vielen Legungen und Ziehungen, schon sehr oft gezogen. Ich mag diese Karte sehr gerne &#8211; sie erinnert mich auch an das Symbol meines Sonnenzeichens, die Zwillinge. Im Grunde geht es bei dieser Karte aber um das Thema der Entscheidung, genauer der <em>Herzensentscheidung</em>. Das heisst, eine Entscheidung, die aus klarem und vollem Herzen getroffen wird, und meinen Lebensweg insofern weiterbestimmt, als sie mich auf meinen eigenen, mir bestimmten Weg weiterbringt. Warum komme ich auf diese Deutung?</p>
<p>Die Karte, auf der die oben dargestellte Version aus dem Rider-Waite-Tarot basiert, ist eine Darstellung, auf der ein junger Mann zu sehen ist. Er steht zwischen seiner Mutter und seiner zukünftigen Frau, er muss sich nun entscheiden (im Grunde ist natürlich klar, für wen er sich entscheiden wird. Zumindest wünschen wir ihm alle, er möge sich für die Geliebte und zukünftige Ehefrau entscheiden <img src='http://astroblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). Die Entscheidung also, sich aus seiner Vergangenheit heraus, aus seiner Herkunft und seinen Wurzeln heraus den eigenen Weg weiterzugehen. Herauszuwachsen, ohne die Wurzeln abzutrennen.</p>
<div id="attachment_978" class="wp-caption aligncenter" style="width: 122px"><a href="http://astroblog.net/2012/01/02/neues-jahr-neue-jahreskarte-die-liebenden/liebenden_alt-2/" rel="attachment wp-att-978"><img class="size-full wp-image-978" title="liebenden_alt" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/01/liebenden_alt1.jpeg" alt="" width="112" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Die Liebenden im Tarot von Marseille</p></div>
<p>In seinem Buch <em>Tarot und die Reise des Helden</em> beschreibt Hajo Banzhaf das Thema dieser Karte als den Moment der bewussten Entscheidung für den weiteren Lebensweg, den jeder Mensch auf seiner &#8220;Heldenreise&#8221; (in Anlehnung an zahlreiche mythische Beschreibungen, die bildhaft das Leben des Menschen als Heldenreise beschreiben, in der der Hauptakteur viele Aufgaben lösen muss, um zu seiner Bestimmung und Erfüllung zu gelangen) erlebt:</p>
<blockquote><p>Diese eindeutige Entscheidung aus freien Stücken und vollem Herzen gehört sicherlich zu den höchsten Glückserfahrungen auf dem Bewusstwerdungsweg. Die dazugehörige Beherztheit und Entschiedenheit ist nicht nur das Thema dieser Karte sondern auch Voraussetzung für jede Heldenreise, die ohne die Entscheidung, das Elternhaus zu verlassen, gar nicht stattfinden würde. Das Motiv der älteren Tarotkarte war in der Malerei beliebt, wo man es bezeichnenderweise als &#8220;die Entscheidung&#8221; oder &#8220;Scheideweg&#8221; nannte.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_979" class="wp-caption aligncenter" style="width: 186px"><a href="http://astroblog.net/2012/01/02/neues-jahr-neue-jahreskarte-die-liebenden/cranach_scheideweg/" rel="attachment wp-att-979"><img class="size-full wp-image-979" title="cranach_scheideweg" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2012/01/cranach_scheideweg.jpeg" alt="" width="176" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Der Scheideweg des Herakles, dargestellt von Hans Cranach (+1537)</p></div>
<p>Auch jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, wird mir immer noch klarer, von Zeile zu Zeile, wie ich diese Beherztheit brauche. Dass ich an einer Weggabelung in meinem Leben angekommen bin, ist mir schon länger klar. Aber bisher fehlte mir oft der Mut und eben diese Beherztheit, mich klar für eine weitere Aufgabe und einen Weg zu entscheiden. Hier geht es nicht mal um das Richtig oder Falsch einer Entscheidung &#8211; sondern rein darum, ein Zuviel an Zweifeln ablegen zu können und mit Freude einen Weg einzuschlagen, egal ob ich jetzt weiss, wie er weitergeht, oder nicht. Möglicherweise kommt mir gerade hier die <em>Ausdauer</em> auch gerade recht. Ich war immer schon versucht, etwas gleich aufzugeben, wenn es sich nicht sofort vollkommen perfekt anfühlt. Vielleicht habe ich mir selber auf diese Weise viele wertvolle Erfahrungen vorenthalten, die ich jetzt eben nachholen darf.</p>
<p>Zusammengefasst: Die Jahreskarte, die ich zu Silvester für 2012 gezogen habe, entsprechen meinem Bauchgefühl, das sich seit einiger Zeit bei mir eingestellt hat, gut: Die Zeiten des ewigen Zweifelns und Nachdenkens, die auch viele Artikel hier im Blog seit Monaten prägen, allem voran wenn es um meinen momentanen beruflichen Weg und meine Ziele geht,  dürfen sich jetzt mal verabschieden. Ist auch wirklich an der Zeit <img src='http://astroblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Beschauliche Momente mit einer Katze</title>
		<link>http://astroblog.net/2011/12/21/beschauliche-momente-mit-einer-katze/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 07:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Matzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenflüge]]></category>
		<category><![CDATA[entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[katze]]></category>

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		<description><![CDATA[Darf ich vorstellen: Das ist meine Katze. Mein Kater, um genau zu sein: Es ist an der Zeit, ihm auch einmal ein paar Zeilen in meinem Blog zu widmen Zugegeben, das hat jetzt nix mit Astrologie zu tun (obwohl: interessant &#8230; <a href="http://astroblog.net/2011/12/21/beschauliche-momente-mit-einer-katze/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darf ich vorstellen: Das ist meine Katze. Mein Kater, um genau zu sein:</p>
<div id="attachment_967" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px"><a href="http://astroblog.net/2011/12/21/beschauliche-momente-mit-einer-katze/samsung/" rel="attachment wp-att-967"><img class="size-full wp-image-967" title="Columbus" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2011/12/columbus.jpg" alt="" width="800" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Kater Columbus</p></div>
<p>Es ist an der Zeit, ihm auch einmal ein paar Zeilen in meinem Blog zu widmen <img src='http://astroblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zugegeben, das hat jetzt nix mit Astrologie zu tun (obwohl: interessant wäre, woher kommt meine Affinität zu Katzen? Krebs-AC? Mond in Haus 8? Pluto??).</p>
<p>Mein Kater ist ja ansonsten eher von der Sorte &#8220;wildes Raubtier&#8221;, viel draußen, schleppt er auch mal Beute an, die halb so groß wie er selber ist. Aber gestern zeigte er sich mal von der kuscheligen Seite. Mittags, die Kleine war schon im Bett, die Große noch nicht von der Schule daheim, setzte ich mich aufs Sofa, und überlegte, was ich bis zum Kochen noch anpacken könnte. Da setzt sich der Kater zu mir &#8211; neben mir rollt er sich ein und schläft auch gleich. Spontan hab ich mich dann einfach zu ihm gelegt &#8211; ich muss sagen, die gemütlichsten und beschaulichsten fünfzehn Minuten des Tages. Ich muss wohl auch kurz eingeschlafen sein, und erwachte mit einem so entspannten Gefühl im Bauch &#8211; wunderbar. Es gibt eben viele Dinge, dich ich auch von meiner Katze noch lernen kann <img src='http://astroblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nachtrag zu Maria</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 07:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Matzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenflüge]]></category>
		<category><![CDATA[jungfrau]]></category>
		<category><![CDATA[maria]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum besseren Verständnis für Nicht-Theologen: Die Septuaginta ist die griechische Übersetzung des Alten Testaments &#8211; hier ist die bekannte Textstelle in Jes 7,14 zu finden, die dann auf Maria und die Geburt ihres Sohnes Jesus bezogen wird: „Deshalb wird mein &#8230; <a href="http://astroblog.net/2011/12/20/nachtrag-zu-maria/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum besseren Verständnis für Nicht-Theologen: Die Septuaginta ist die griechische Übersetzung des <em>Alten Testaments</em> &#8211; hier ist die bekannte Textstelle in Jes 7,14 zu finden, die dann auf Maria und die Geburt ihres Sohnes Jesus bezogen wird:</p>
<p><em>„Deshalb wird mein Herr selbst dir ein Zeichen senden: Siehe, die junge Frau wird schwanger und gebiert einen Sohn, und sie wird ihn Immanuel nennen.“</em></p>
<p>Die <em>alma, </em>also die &#8220;junge Frau&#8221;, wird zur &#8220;Jungfrau&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_954" class="wp-caption aligncenter" style="width: 451px"><a href="http://astroblog.net/2011/12/20/nachtrag-zu-maria/raffael/" rel="attachment wp-att-954"><img class="size-full wp-image-954" title="Raffael" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2011/12/Raffael.jpg" alt="" width="441" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Die berühmte Sixtinische Madonna von Raffael</p></div>
<p>Und noch etwas: Maria, die mütterliche, junge, mädchenhafte Frau ist <em>ein </em>Bild, eines von vielen, die uns, gerade uns Frauen Vorbild wirken können. Natürlich gibt es noch mehr, und es ist bezeichnend, dass sich in der Kirchengeschichte dieses eine Bild von Maria so stark durchgesetzt hat. Die sich zurücknehmende, hörende, aufnehmende und empfangende Frau ist ein wunderbares Bild &#8211; aber es ist nicht das alleingültige Ideal einer Frau, wie es aber dennoch implizit immer wieder vermittelt worden ist.</p>
<p>Maria selbst &#8211; die historische Maria abseits aller theologischen Spekulationen und Ausschmückungen &#8211; dürfen wir uns durchaus auch als sehr mutiges und unkonventionelles Mädchen vorstellen: Sicherlich hatte sie mit vielen Vorurteilen und Anfeindungen zu kämpfen. Man bedenke nur, zu diesen Zeiten, vor der Ehe schwanger &#8211; ein Skandal&#8230;</p>
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		<title>Maria &#8211; eine Mondfrau?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Matzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenflüge]]></category>
		<category><![CDATA[jungfrau]]></category>
		<category><![CDATA[maria]]></category>
		<category><![CDATA[mond]]></category>
		<category><![CDATA[mutter]]></category>
		<category><![CDATA[sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[weiblichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Evangelium vom gestrigen, vierten Adventsonntag, gehört zu den für mich absolut berührendsten Bibeltexten überhaupt. Ich kann gar nicht genau sagen, warum, aber die Verkündigung an Maria durch den Engel Gabriel, sie werde bald schwanger und ein Kind zur Welt &#8230; <a href="http://astroblog.net/2011/12/19/maria-eine-mondfrau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Evangelium vom gestrigen, vierten Adventsonntag, gehört zu den für mich absolut berührendsten Bibeltexten überhaupt. Ich kann gar nicht genau sagen, warum, aber die Verkündigung an Maria durch den Engel Gabriel, sie werde bald schwanger und ein Kind zur Welt bringen, hat mich schon immer fasziniert.</p>
<div id="attachment_929" class="wp-caption alignleft" style="width: 180px"><a href="http://astroblog.net/2011/12/19/maria-eine-mondfrau/verkundigungjeanpoyer/" rel="attachment wp-att-929"><img class="size-full wp-image-929" title="verkündigungJeanPoyer" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2011/12/verkündigungJeanPoyer.jpg" alt="" width="170" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Verkündigungsszene, gemalt von Jean Poyer (+1503)</p></div>
<p>Warum ist das so? Was ist und war Maria für eine Frau, dass sie Menschen auf der ganzen Welt immer wieder und immer noch so anspricht und fasziniert? Ich gehöre <em>nicht</em> zu der Sorte frommer MarienverehrerInnen, die geradezu fanatisch daran festhalten, Heilung sei nur in Lourdes oder Fatima oder an sonstigen Marienerscheinungsorten möglich. Ich glaube auch nicht an Maria wie an eine Gottheit. Ganz im Gegenteil: Das Faszinierende an Maria ist für mich ihre einfache, menschliche Art und ihre Empfänglichkeit für das Göttliche, im wörtlichen wie übertragenen Sinn. In der Bibelstelle, die ich gestern im Gottesdienst so genossen habe, wird erzählt, wie der Engel Gabriel Maria überrascht. Es wird gesagt, Maria sei eine Jungfrau (griech.  παρθένος , parthenos). Diese Bezeichnung ist irreführend und (leider) im Laufe der Kirchengeschichte oft im Zuge einer Ablehnung und Skepsis gegenüber Sexualität, gerade weiblicher Sexualität, im geschlechtlichen Sinne interpretiert worden. Möglich ist das gemacht worden durch die erste griechische Bibelübersetzung, entstanden in der Zeit zwischen 250 v. Chr. bis 100 n. Chr. im hellenistischen Judentum. Die Gelehrten übersetzten das hebräische Wort  עלמה (alma, „junge Frau“ von Heiratsreife bis zur Geburt ihres ersten Kindes) nur dieses eine Mal mit παρθένος (parthenos) und ließen damit die Deutung „Jungfrau“ zu.  Wir dürfen uns unter der Person Maria in dier Bibelstelle also ein circa dreizehnjähriges Mädchen vorstellen. Vielleicht etwas älter, aber nicht um vieles; Mädchen wurden zu dieser Zeit früh verheiratet.</p>
<p>Auch die Maria aus dem Lukasevangelium: Sie ist bereits verlobt, mit dem Zimmermann Josef. Die Ankündigung des Engels kann sie zuerst nicht verstehen. Eine Schwangerschaft? Vor der Ehe? <em>Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? </em>Im Übrigen eine wirklich schöne Bezeichnung, mit einem Mann zu schlafen, wie ich finde. Die Antwort des Engels lässt sich in etwa darauf komprimieren: Für Gott ist nichts unmöglich. Maria nimmt die Ankündigung an mit den Worten: <em>Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe wie du gesagt.</em></p>
<div id="attachment_931" class="wp-caption alignleft" style="width: 273px"><a href="http://astroblog.net/2011/12/19/maria-eine-mondfrau/maria_gabriel_fraangelico/" rel="attachment wp-att-931"><img class="size-full wp-image-931" title="maria_gabriel_fraangelico" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2011/12/maria_gabriel_fraangelico.jpeg" alt="" width="263" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Verkündigung, dargestellt von Fra Angelico (+1455)</p></div>
<p>Ich verstehe dieses Geschehen immer gerne auch als Gleichnis, das sich an jeden Menschen, bis heute, richtet. Denn was geschieht hier? Maria hört die Stimme des Engels &#8211; also eines Boten, der von Gott kündet &#8211; vielleicht auch eine Stimme in ihr, in ihrem Herzen, die ihr eine besondere Aufgabe ankündigt. Eine Aufgabe, die nur ihr zugeteilt ist. Ihr ganz persönlicher Lebensweg. Sie muss sie nur annehmen, sich dafür entscheiden. Ja sagen. Das ist die Eigenschaft, die Maria voll und ganz verkörpert &#8211; das Annehmen ihrer Bestimmung. Diese wird in ihr Gestalt gewinnen und geboren werden.</p>
<p>Eine Frage, die ich mir schon öfter gestellt habe, ist die, inwieweit diese Eigenschaften mit denen des Mondprinzips in der Astrologie zu tun haben. Schon immer wird Maria im Laufe der Geschichte thronend auf einer Mondsichel dargestellt.</p>
<div id="attachment_935" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><a href="http://astroblog.net/2011/12/19/maria-eine-mondfrau/durer_maria-2/" rel="attachment wp-att-935"><img class="size-full wp-image-935" title="dürer_maria" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2011/12/dürer_maria1.jpeg" alt="" width="176" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Sehr bekannte Mariendarstellung von Dürer</p></div>
<p>Was würde dafür sprechen, Maria als eine &#8220;Mondfrau&#8221; zu bezeichnen, also sie in die Nähe der archetypischen Eigenschaften dieses Prinzips hinzuordnen? Maria ist eine junge Frau. Die junge Frau ist allein schon dem Mondprinzip zuzuordnen, siehe meine Gedanken zu den <a title="weibliche Archetypen" href="http://astroblog.net/2011/09/19/frauenbilder-zwischen-mond-venus-und-lilith/" target="_blank">weiblichen Archetypen.</a> Maria wird Mutter: die Schwangerschaft und Mutterschaft wird dem Mond und dem Krebs zugeordnet. Sie verkörpert die Eigenschaft des Sichöffnens und Empfangens: wieder eine Fähigkeit des Weiblichen, des Mondes. Dass ich selber Krebs-AC bin, würde erklären, warum ich diese Bibelstelle so ansprechend  finde: Hier ist doch die Lebensaufgabe die, zur Geburt zu kommen, seine mütterlichen Fähigkeiten zu entwickeln und einzusetzen, empfänglich zu sein auf allen Ebenen.</p>
<p>So wie Maria vom Engel als &#8220;begnadet&#8221; angesprochen wird, gilt das im Grunde für uns alle. Jeder Mensch  ist begnadet, hat eine ganz bestimmte, ihm zugewiesene Aufgabe, er hat die Fähigkeiten dazu. Auch wenn er das zunächst einmal oft nicht versteht, nicht glauben und nicht annehmen kann.</p>
<p><a href="http://astroblog.net/2011/12/19/maria-eine-mondfrau/mariamit-engeln-und-mond/" rel="attachment wp-att-938"><img class="alignleft size-full wp-image-938" title="Mariamit Engeln und Mond" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2011/12/Mariamit-Engeln-und-Mond.jpeg" alt="" width="191" height="264" /></a><em>Gott ist ganz leise/willst du ihn hören/werde ganz still, wie Maria es war/vielleicht hörst du dann/die Botschaft des Engels:/du bist voll Gnade der Herr ist mit dir.</em></p>
<p>Das ist der Text eines Kirchenliedes, das gestern gesungen wurde. Eine wunderschöne Zusammenfassung dessen, worum es hier geht.</p>
<p><a title="weibliche Archetypen" href="http://astroblog.net/2011/09/19/frauenbilder-zwischen-mond-venus-und-lilith/" target="_blank"><br />
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Unter Müttern: Ein Traum bei Mond-Uranus.</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 17:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Matzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrologie]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[bilder]]></category>
		<category><![CDATA[grossmutter]]></category>
		<category><![CDATA[jupiter]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Nacht auf Sonntag, gestern am Morgen um genau zu sein, hatte ich einen wirklich schönen Traum. Dabei war der Inhalt des Traums gar nicht spektakulär (wie es ansonsten durchaus bei mir vorkommt) und es passierte auch nicht viel. &#8230; <a href="http://astroblog.net/2011/12/12/unter-muttern-ein-traum-bei-mond-uranus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht auf Sonntag, gestern am Morgen um genau zu sein, hatte ich einen wirklich schönen Traum. Dabei war der Inhalt des Traums gar nicht spektakulär (wie es ansonsten durchaus bei mir vorkommt) und es passierte auch nicht viel. Ich weiss nur ich wachte mit einem sehr schönen, angenehmen und entspannten Gefühl auf. Was bei mir gar nicht mal so oft passiert, ich hatte schon immer eine starke Neigung zu Alpträumen.</p>
<p>In diesem Traum drehte sich alles um das Mutterthema, das kann ich im Nachhinein sicher sagen. Zunächst war ich in diesem Traum als Mutter. Als besorgte Mutter: Ich habe das Gefühl, meine Tochter wird krank, Verdacht Magen-Darm-Grippe. Sie  klagt bereits wie schlecht ihr ist, und schon erbricht sie sich, natürlich gleich auf den Boden. Irgendjemand kommt mir entgegen (ich weiss nicht mehr wer das war) und spricht mir beruhigend zu, ich soll mir keine Sorgen machen, dass ist doch nach einem Tag vorbei und sicher nichts Schlimmes. Ich mache mich gleich daran, alles aufzuwischen. Ich habe es eilig, denn ich habe noch vor, an diesem Abend mit meiner Mutter und meiner Großmutter auf einen Ball zu gehen. Ich mache mich bereit, ziehe mich um und mache mich hübsch. An dem Gebäude in dem der Ball stattfinden wird, treffe ich mit Mutter und Großmutter zusammen, die Stimmung ist erwartungsvoll, dennoch zutiefst friedlich. Ich feue mich einfach nur auf die Nacht. Im Gehen blicke ich in einen Spiegel, in dem ich kurz einen Blick auf mich erhasche. Spontan denke ich: Ich sehe wirklich schön aus. Mit einem glücklichen Gefühl wache ich an dieser Stelle auf. Ich kann gar nicht sagen, wann ich das letzte Mal geträumt habe, und mit einem so guten Gefühl aufgewacht bin&#8230;</p>
<p><a href="http://astroblog.net/2011/12/12/unter-muttern-ein-traum-bei-mond-uranus/schoenertraum/" rel="attachment wp-att-908"><img class="aligncenter size-full wp-image-908" title="schoenertraum" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2011/12/schoenertraum.gif" alt="" width="670" height="471" /></a></p>
<p>Das Horoskop hat zunächst mal einen <strong>Schütze</strong>-AC, auch die Sonne steht im Zeichen Schütze. Beim Schützethema sagt man so schön: Es fügt sich etwas. Da tut sich etwas zusammen (im Gegensatz zum Zwilling der gegenübersteht, der zerlegt, analysiert&#8230;), eine Synthese entsteht, ein Überblick über das Geschehen. Nicht umsonst wird als analoges Tier der Adler diesem Zeichen zugeordnet.</p>
<div id="attachment_910" class="wp-caption aligncenter" style="width: 236px"><a href="http://astroblog.net/2011/12/12/unter-muttern-ein-traum-bei-mond-uranus/schutze/" rel="attachment wp-att-910"><img class="size-full wp-image-910" title="schütze" src="http://astroblog.net/wp-content/uploads/2011/12/schütze.jpeg" alt="" width="226" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Tierkreiszeichen Schütze</p></div>
<p>Herrscher des AC, Jupiter, wandert gerade von Haus fünf nach <strong>Haus vier</strong>, was mich nicht erstaunt. Mit Haus vier verbinde ich ja gerade das Thema Familie, Herkunft, und dieses Haus steht auch in enger Verbindung mit dem Mütterlichen. Also wird in diesem Bereich etwas zusammen-gefügt, hier entsteht ein Bild. Nicht ein Bild im plutonischen Sinn (als unveränderliches Vorstellungsbild), sondern eine Zusammenschau, eine An-Schauung. Jupiter wird in der klassischen Astrologie immer als Glücksplanet bezeichnet &#8211; ich kann es gerade in diesem Zusammenhang, mit meinem Traum und dem Horoskop nämlich, verstehen. Verstehen ist ein gutes Stichwort: Das Fügen und Anschauen des Schütze hat auch viel mit dem Thema Verstehen und Begreifen zu tun. Das Begreifen einer Sache kommt mit dem Zusammenfügen und der Zusammenschau des Ganzen, nicht in der Zerlegung in seine Einzelteile. Genau an diesem Punkt ensteht übrigens das typische Vorurteil gegenüber eines Schützen, dieser sei besserwisserisch und überheblich. Natürlich liegt hier ein Körnchen Wahrheit: Der Schütze strebt prinzipiell nach Mehr und immer Mehr &#8211; egal ob es sich bei dem Schützen um einen Uniprofessor oder eine Verkäuferin beim Spar handelt.</p>
<p>Im Zeichen Schütze und in Haus eins steht die Sonne: Es kommt etwas zur Erscheinung (Haus eins). Man könnte sagen: Genau dieses Bild des Mütterlichen, des Herkunftsthemas (Jupiter in vier), kommt in die Erscheinung, wird real. Denn die Sonne verwirklicht das, was das Thema des AC und des AC-Herrschers vorgibt.</p>
<p>Vollmond war nicht mehr ganz, aber immer noch gilt die Sonne-Mond-Opposition. Etwas gesellt sich also hier noch dazu zu diesem schönen Schütze-Gemälde: Es ist ein Mond, genauer ein <strong>Mond- Uranus</strong>, denn Uranus steht im Quadrat.</p>
<p>Mond -Uranus verbinde ich mit der Lösung vom Mütterlichen. Uranus ist der Himmel, das Befreien, auch und diesem Fall umso mehr die Befreiung von den familiären, mütterlichen Verstrickungen. Unter einer derartigen Befreiung verstehe ich nicht etwa die <em>Ablehnung</em> der Mutter/des Mütterlichen/der eigenen Mutterrolle (etwa der Wunsch keine eigenen Kinder zu bekommen) &#8211; obwohl das gerade bei Frauen mit Mond-Uranus oft auch der Fall sein kann. Was diese Konstellation an Aufgaben bereithält, hat eher mit dem Sich unabhängig machen von diesen Strukturen. Gerade darin kann dann auch die Möglichkeit einer ganz neuen, anderen Nähe und einem ganz neuen Verständnis führen. In diesem Fall  das Verständnis und die Nähe zur Mutter, in meinem Traum die ganze mütterliche Linie gar, denn auch die Großmutter ist da. Und die Situation ist dennoch entspannt &#8211; was in der Realität bei gleichzeitiger Anwesenheit meiner Mutter und Großmutter eher selten der Fall ist.</p>
<p>Ich denke, diese gelöste, von allen krankmachenden Abhängigkeiten befreite Beziehung zur eigenen Herkunft (für mich als Frau ist natürlich die mütterliche Linie von besonderer Bedeutung) ist das, was ich in diesem Traum erahnt und gespürt habe. Das gilt auch für meine Beziehung zu meinen Töchtern: auch die vierte Generation ist im Traum präsent, wenn auch nur am Rande.</p>
<p>&nbsp;</p>
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